Karriere bei Amprion

Fortschritte beim Netzausbau - Leitungsbau

21. März 2018: Amprion beantragt Trassenkorridore für A-Nord

Amprion hat für die Gleichstromverbindung A-Nord den §6-Antrag auf Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) eingereicht und somit das formelle Genehmigungsverfahren gestartet. Es bietet der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten mehrere Beteiligungsmöglichkeiten.

Ein weiterer Meilenstein im Netzausbau ist erreicht: 17 Aktenordner hat Amprion am 21. März fristgerecht bei der Bundesnetzagentur (BNetzA), der Genehmigungsbehörde für die Gleichstromverbindung A-Nord, eingereicht. Darin schlägt der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Trassenkorridore vor, die in den kommenden Monaten näher untersucht werden sollen. Ziel ist es, den verträglichsten Raum für die geplante Erdkabeltrasse zu finden. Teil des Dokumentes ist auch ein Vorschlagskorridor, den Amprion nach bisheriger Auswertung aller Daten bevorzugen würde. „Wir freuen uns, nach der intensiven frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung über eineinhalb Jahre nun den ersten wichtigen Meilenstein im Projekt A-Nord erreicht zu haben“, sagt Projektleiter Klaus Wewering.

Ein wichtiges Projekt der Energiewende

Die Gleichstromverbindung A-Nord soll ab dem Jahr 2025 die größtenteils auf See erzeugte Windenergie in den Westen und Süden Deutschlands transportieren. Über die Leitung können zwei Gigawatt Leistung übertragen werden – das entspricht dem doppelten Bedarf einer Großstadt wie Köln.

Antragskonferenzen im Mai und Juni 2018

Die BNetzA überprüft den Antrag nun auf Vollständigkeit, ehe sie die konkreten Termine und Orte für die Antragskonferenzen bekannt gibt. Die Konferenzen bilden die Grundlage für den Untersuchungsrahmen, den die BNetzA dem Vorhabenträger mit auf den Weg gibt. Er umfasst, welche Korridore Amprion näher zu prüfen hat und wie detailliert die Untersuchung erfolgen muss. Zu den Antragskonferenzen sind alle Bürger eingeladen, die eine Stellungnahme zu der bisherigen A-Nord-Planung eingeben möchten.

Ziel der Bundesfachplanung ist es, zunächst einen 1.000 Meter breiten Korridor für die spätere Erdkabeltrasse festzulegen. Ob die BNetzA dabei dem von Amprion vorgeschlagenen Korridornetz zustimmt, ist noch völlig offen. Es könnten sowohl neue Varianten hinzukommen als auch bereits dargestellte Korridore gestrichen werden.

Der Antrag steht auf der Amprion-Projektseite vorbehaltlich der Prüfung auf Vollständigkeit durch die Bundesnetzagentur zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner
Jonas Knoop
Jonas Knoop
Projektsprecher
Telefon +49 231 5849-12927
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