Karriere bei Amprion

Fortschritte beim Netzausbau

Mit der Energiewende steigt der Bedarf an neuen Stromleitungen, denn nur mit einem leistungsfähigen Netz kommt der Wind- und Solarstrom in die Ballungsräume und Industriezentren. Der Netzausbau ist somit eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Amprion wird bis zum Jahr 2027 weitere 6,8 Milliarden Euro in den Netzausbau investieren, um die Energielandschaft von morgen mitzugestalten.

Gesetzlicher Rahmen

Der bedarfsgerechte Netzausbau ist Teil unseres gesetzlichen Auftrages als Übertragungsnetzbetreiber. Der Ausbaubedarf einzelner Leitungen und Anlagen ist im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sowie dem Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) festgelegt. Insgesamt werden wir etwa 2.000 Kilometer Stromleitungen neu errichten oder ausbauen sowie 300 Ausbaumaßnahmen in Umspannanlagen durchführen.

Aktuelle Bilanz beim Netzausbau

Die bislang erreichten Fortschritte beim Netzausbau können sich sehen lassen: Amprion ist zuständig für 13 EnLAG-Projekte mit einer Gesamtlänge von 720 Kilometern. Etwa die Hälfte der Trassenkilometer sind bereits genehmigt und können in den nächsten Jahren umgesetzt werden. 250 Kilometer Leitungen hat Amprion bereits fertiggestellt und 115 Kilometer befinden sich derzeit im Bau. Auch die Projekte aus dem BBPlG nehmen weiter Gestalt an: Für 960 Trassenkilometer liegt eine Genehmigung vor und eine Streckenlänge von 75 Kilometern wurde erfolgreich fertiggestellt.

Nichtsdestotrotz bleibt beim Netzausbau noch viel zu tun. Bis zu zehn Jahre dauert es, bis die Planungs- und Genehmigungsphase für ein Leitungsbauprojekt abgeschlossen ist – inklusive des begleitenden Dialogs mit den Bürgern, Behörden, Verbänden und Politikern vor Ort.