Dialogportal Direktzu Amprion

Projektbeschreibung: Wesel - Niederlande

EnLAG, Vorhaben 13 (Niederrhein/Wesel – Landesgrenze NL, Doetinchem)

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Amprion baut eine neue Kuppelleitung, die eine neue 380-Kilovolt-Höchstspannungsverbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden schaffen wird. Die auf deutscher Seite rund 30 Kilometer lange Leitung besteht aus zwei Stromkreisen. Der erste Stromkreis wird am 25. August 2018 in Betrieb genommen, der zweite im November 2018.

Bedarf und Notwendigkeit

Die geplante Höchstspannungsleitung von Wesel nach Doetinchem in den Niederlanden ist als Vorhaben Nr. 13 im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) verankert. Damit erhöhen wir die Transportkapazität zwischen den Netzen von Amprion und dem niederländischen Übertragungsnetzbetreiber TenneT erheblich. Dies trägt wesentlich zu einem stärkeren Zusammenwachsen der regionalen Märkte bei und steigert zugleich die Systemsicherheit erheblich.

Trassenverlauf und Kooperationspartner

Die Kuppelleitung zwischen den Niederlanden und Deutschland wird etwa 57 Kilometer lang, davon werden rund 22 Kilometer auf niederländischem Staatsgebiet liegen. Für den Bau und Betrieb des niederländischen Teilstückes ist TenneT zuständig.

Amprion baut auf deutscher Seite von der Umspannanlage Niederrhein bei Wesel eine rund 30 Kilometer lange 380-Kilovolt-Leitung. Sie verläuft in zwei Trassenabschnitten von Wesel nach Wittenhorst und von dort aus bis zur Übergabestelle an der deutsch-niederländischen Grenze bei Isselburg.

Technik: Vollwandmasten auf einem Teilstück

Auf einem sieben Kilometer langen Teilstück zwischen dem Punkt Millingen und der Grenze zu den Niederlanden setzt Amprion erstmals einen neuen Masttyp ein – Vollwandmasten, die optisch zum Design der niederländischen Masten passen. Das Pilotprojekt dient dazu, technische Erfahrungen mit der neuen Bauart zu sammeln.

Ihre Ansprechpartnerin
Katrin Schirrmacher
Katrin Schirrmacher
Leiterin Projektkommunikation
Telefon +49 231 5849-12950
Mail ten.noirpma@rehcamrrihcS.nirtaK

Fragen zum Projekt können Sie auch gern in unserem Dialogportal direktzu Amprion stellen.