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Bundesfachplanung Ultranet

Zweistufiges Genehmigungsverfahren – zunächst Bundesfachplanung erforderlich

Die Genehmigung von Ultranet erfolgt in zwei Schritten. In der Bundesfachplanung wird von der Bundesnetzagentur ein 1 Kilometer breiter Trassenkorridor für den Verlauf der Leitung festgelegt. Erst danach wird der konkrete Verlauf innerhalb des Korridors in einem Planfeststellungsverfahren festgelegt.

Das Upgrade der bestehenden Leitung zur Hybridleitung ist aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung, die wir bei der Bundesfachplanung als Vorzugsvariante beantragt haben. Zwar müssen wir im südhessischen Abschnitt zwischen Riedstadt und Wallstadt (Mannheim) auf rund 20 Kilometern ein neues Leitungsstück bauen. Allerdings können wir auch hier eine schon bestehende Trasse nutzen. An anderen Stellen unserer Vorzugstrasse können wir überwiegend bestehende Maste nutzen. Nur an sehr wenigen Stellen brauchen wir vereinzelt Masten zu erneuern.
Für die Bundesfachplanung hat Amprion eine umfassende Prüfung von möglichen Trassenkorridorverläufen durchgeführt. Eine Alternativroute zwischen Weißenthurm und Bürstadt ist Bestandteil des weiteren Alternativenvergleichs in der Bundesfachplanung. Auf dieser linksrheinischen Alternativroute, müssten wir allerdings eine komplett neue Leitung bauen – ein deutlicher Nachteil.
Welche Trassenvariante aber später wirklich umgesetzt wird, entscheidet sich erst in der Bundesfachplanung mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur.

GIS-Daten des Vorzugstrassenkorridors und Alternative

Beteiligungsverfahren

Nach einer öffentlichen Antragskonferenz in der Region des jeweiligen Genehmigungsabschnitts legt die Bundesnetzagentur den Untersuchungsrahmen fest. Sie gibt damit vor, welche Unterlagen Amprion für das Verfahren vorlegen muss. Auf Basis dieser Unterlagen findet die weitere Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Die Antragskonferenz ist also nur der Beginn des formellen Beteiligungsverfahrens.

Die Transparenz der Planung sowie der Austausch mit den Kommunen, Verbänden und Bürgern sind Amprion sehr wichtig. In Begleitung der Bundesfachplanung bietet Amprion stets vor den formellen Beteiligungsmöglichkeiten öffentliche Informationsveranstaltungen für Bürger an.