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Planungsstand Landesgrenze NRW - Wehrendorf

Der erste Abschnitt verläuft im Osnabrücker Land von der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen bei Melle-Wellingholzhausen über Hilter-Borgloh, Georgsmarienhütte und Bissendorf bis in die Umspannanlage Osnabrück-Lüstringen. Dieser Genehmigungsabschnitt ist rund 20 Kilometer lang. Die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren wurde im September 2014 durchgeführt. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg. Ende 2017 werden wir die weiteren Unterlagen zum Thema Erdkabel an die Behörde nachreichen.

Der zweite Genehmigungsabschnitt beginnt an der Umspannanlage in Lüstringen/ Osnabrück und führt über Bissendorf nach Wehrendorf. Wir befinden uns hier noch vor dem Raumordnungsverfahren. Die Initiierung des Raumordnungsverfahrens ist für den Frühling 2018 geplant

Bei beiden Verfahren wird Amprion vor Übergabe der Unterlagen an das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg vorher in die Regionen kommen und den Bürgern die Planungen vorstellen.

Bürgerbeteiligung bei der Trassenfindung

In der ersten Phase des Trassenfindungsprozesses besprachen drei Arbeitskreise die planerischen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage erarbeiteten und bewerteten sie mögliche Trassenverläufe.

In der zweiten Phase konnten die Bürgerinnen und Bürger Anmerkungen sowie Vorschläge einbringen. Diese Gelegenheit haben viele Menschen genutzt: Insgesamt gab es über 7.000 Zugriffe auf die Webseite des Projekts, mehr als 360 Wortmeldungen gingen bei der Bürgersprechstunde, über die Gemeinden und per E-Mail ein.

Im Februar 2015 wurden Fragen, Anmerkungen und Anregungen aus der Bevölkerung aufbereitet, zusammengefasst und den Teilnehmern des Arbeitskreises zur Berücksichtigung bei der Trassenfindung vorgelegt. Vor diesem Gesamtbild wurden die Trassenvarianten bewertet.

Als Ergebnis wurden beim fünften Treffen des Arbeitskreises zwei Trassenkorridore präsentiert und den Bürgerinnen und Bürgern Ende Mai 2015 in einer Bürgersprechstunde erläutert.

Ein Korridor verläuft entlang der bestehenden 220-kV-Leitungstrasse im südlichen Gemeindegebiet Bissendorfs. Der zweite, nördliche Korridor ergab sich aus der Kombination mehrerer Trassenvarianten. Er orientiert sich im Wesentlichen am Verlauf der 110-kV-Bestandsleitung im Norden von Bissendorf.

Diese beiden Trassenkorridore dienen als Grundlage für das folgende Raumordnungsverfahren. Vor den Sommerferien 2015 fand die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren statt. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg.