Planungsstand

Korridor B – Strukturierter Untersuchungsraum – Grafik

Das Korridor-B-Projektteam hat frühzeitig im Sommer 2020 – noch vor der Aufnahme des Vorhabens in das Bundesbedarfsplangesetz – mit den Planungen begonnen. Im Zuge dessen wurden im Planungsraum zwischen den Netzverknüpfungspunkten zunächst verschiedenste Daten, beispielsweise zu Natur- und Wasserschutzgebieten oder zur ländlichen Entwicklung, bei Behörden abgefragt. Anhand der ausgewerteten Daten konnte der Planungsraum bereits wesentlich eingegrenzt werden. Im nächsten Schritt werden innerhalb des sogenannten strukturierten Untersuchungsraums mögliche Trassenkorridore ermittelt, von denen einer der Bundesnetzagentur im Antrag auf Bundesfachplanung als am besten geeignet vorgeschlagen wird. Sämtliche Untersuchungen und Ergebnisse dokumentieren wir in den Antragsunterlagen.

Genehmigungsverfahren

Nach dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) gliedert sich das Genehmigungsverfahren in zwei Phasen. Für beide ist die Bundesnetzagentur (BNetzA) als verfahrensführende Behörde verantwortlich.

  • Phase 1 – Die Bundesfachplanung: Diese hat das Ziel, den raum- und umweltverträglichsten Trassenkorridor mit einer Breite von 1.000 Metern verbindlich für die Verbindung festzulegen.
  • Phase 2 – Das Planfeststellungsverfahren: In diesem Verfahren genehmigt die BNetzA den konkreten Trassenverlauf innerhalb des in der Bundesfachplanung festgelegten, 1.000 Meter breiten Korridors.

Dialog mit den Menschen in der Projektregion

Uns ist es wichtig, die Menschen in den Regionen, die von unseren Projekten berührt sind, frühzeitig zu informieren und uns während der Projektlaufzeit kontinuierlich mit ihnen auszutauschen. Wir bei Amprion setzen daher auf frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung – noch vor Beginn der formellen Genehmigungsverfahren –um lokales Wissen und Hinweise zu ökologischen, infrastrukturellen und anderen projektrelevanten Aspekten bei der Erstellung der Antragsunterlagen einbeziehen zu können. Daher treten wir frühzeitig in den Dialog mit den Menschen vor Ort, denn sie kennen ihr Umfeld wie niemand anderes. Wir machen unsere Planungen transparent und nachvollziehbar. Wir erklären den Projektstatus, die Technologie und die Möglichkeiten, sich zu beteiligen.

Dafür steht Amprion: Wir informieren frühzeitig, transparent, kontinuierlich.

In beiden Genehmigungsphasen beteiligt darüber hinaus die Bundesnetzagentur die Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit in Form von Antragskonferenzen sowie Erörterungsterminen am formellen Verfahren. So ist sichergestellt, dass jeder Belang und jedes Interesse Gehör finden.