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Aktuelles aus dem Projekt

Erörterungstermin für Leitungsbauprojekt Gütersloh – Hesseln abgeschlossen

Auf Einladung der Bezirksregierung Detmold fand am vergangenen Dienstag die mündliche Verhandlung zum Neubau der Leitung im Abschnitt Gütersloh bis zum Punkt Hesseln statt. Unter großem öffentlichen Interesse stellte die Vorhabenträgerin noch einmal die Planung vor und nahm Stellung zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Eingeladen waren ebenso die 57 Einwender, betroffene Träger öffentlicher Belange sowie insbesondere auch Vertreter der Städte und Kreise im Planungsraum.

„Dieses Projekt ist eine der Hauptschlagadern der Energiewende im nördlichen Wechselstromnetz von Amprion“, sagte Jörg Finke-Staubauch, Projektleiter bei Amprion. Die geplante Leitung soll die bestehende 220-kV-Leitung in vorhandener Trasse ersetzen und die Umspannanlage Hesseln zunächst aus südlicher Richtung anschließen. Die fortfolgenden Abschnitte können aufgrund der sequentiellen Bauabfolge erst nach Fertigstellung des ersten Abschnitts und Abschluss der jeweiligen Genehmigungsverfahren in die Bauphase gehen.

Insbesondere die technische Herausforderung der Erdverkabelung im Wechselstrombereich insgesamt sowie die projektspezifische Situation ist der Grund, warum Amprion nach sorgfältiger Abwägung verschiedener fachlicher Kriterien im laufenden Planfeststellungsverfahren und damit bei einer Freileitungsplanung verbleibt. Auf der rund 20 Kilometer langen Strecke sollen die derzeit 78 Maste durch 53 neue ersetzt werden – also zukünftig rund ein Drittel weniger Maststandorte. Die Masthöhe ist abhängig von der jeweiligen örtlichen Gegebenheit und der Bebauung.

Großes öffentliches Interesse

Im Vorfeld hatte sich bereits abgezeichnet, dass Medien und Öffentlichkeit großes Interesse an der Diskussion der Pläne haben. „Jetzt wurden die Anregungen, Fragen und Anforderungen der Anwohner und Einwender noch einmal aufgenommen, diskutiert und erörtert. Die Bezirksregierung schreibt ein Protokoll, sodass kein Einwand unberücksichtigt bleibt“, erklärte Finke-Staubach das Vorgehen. Die Gesamtabwägung und Entscheidung obliegt nun der Bezirksregierung Detmold.