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Geräusche

Wo Energie übertragen wird, können Geräusche entstehen. Sie haben verschiedene Ursachen. An den Leiterseilen treten manchmal Vibrationen und Windgeräusche auf – Letzteres gilt auch für die Masten. Außerdem kann es durch die hohen Feldstärken um die Leiterseile zu elektrischen Entladungen kommen, die eine Ionisation der Luft bewirken. Dieser sogenannte Koronaeffekt macht sich als Knistern und Brummen bemerkbar und kann hauptsächlich bei regnerischem Wetter oder Nebel zu hören sein.

Geräusche verursacht im Bereich der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) auch der Konverter. Sie gehen von Transformatoren und Lüftern aus. Die Geräusche technischer Komponenten wie Leistungselektronik, Transformatoren und Kühlanlagen werden wir durch bauliche Maßnahmen so begrenzen, dass in der angrenzenden Wohnbebauung keine zusätzliche Lärmbelastung auftritt.

Unsere Höchstspannungsschalt- und -umspannanlagen projektieren, errichten und betreiben wir so, dass störende Geräuschimmissionen vermieden und die zulässigen Immissionsrichtwerte eingehalten werden. Das Hauptgeräusch kommt hier von den Transformatoren und in Einzelfällen eventuell durch Schaltgeräte, wobei es aber in letzterem Fall – der geringen Schalthäufigkeit wegen – in der Regel nicht als störend empfunden wird.

Wir beschaffen grundsätzlich nur Transformatoren, die jeweils dem aktuellen Stand der Technik sowie der geräuschärmsten Ausführung entsprechen.

Beim Einsatz einer absorbierenden Schirmwand kann man, je nach Abstand zwischen Transformator und Immissionsort, eine Pegelminderung bis zu 12 dB(A) (in der unmittelbaren Umgebung) erreichen. Eine Pegelminderung um 10 dB entspricht etwa einer Halbierung der subjektiv empfundenen Lautstärke.