Karriere bei Amprion

Amprion-Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Brick über die spannendste Phase seines Berufslebens

Herr Dr. Brick, zurzeit erlebt Amprion einen großen Wachstumsschub. Warum werden so viele neue Mitarbeiter gebraucht?

Unser Geschäft verläuft gerade sehr dynamisch. Der Netzausbau ist ins Rollen gekommen. Die zuständigen Behörden haben seit Anfang 2016 den Bau von mehr als 300 Kilometern neuer Leitungen bewilligt – eine wichtige Voraussetzung, damit der Umbau unseres Energiesystems vorankommt. Rund 2.000 Projektkilometer haben wir allerdings noch in der Pipeline. Diese Projekte zu planen, in die Genehmigungsverfahren zu bringen und zu realisieren, ist sehr anspruchsvoll und arbeitsintensiv. Außerdem hält der Netzausbau aktuell noch nicht mit dem Wachstum der erneuerbaren Energien Schritt. Deshalb entwickeln wir kurzfristig technische Lösungen, um unser Netz auch in der Umbauphase stabil zu halten. Für all diese arbeitsintensiven Aufgaben brauchen wir Verstärkung.

»Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource im Unternehmen.«


Dr. Hans-Jürgen Brick

Geschäftsführer von Amprion

Zumal weitere Herausforderungen absehbar sind, die sich durch den Umbau des Stromsystems ergeben. Wie bereitet sich Amprion auf zukünftige Innovationsschübe vor?

Indem wir schon jetzt die Initiative ergreifen. Amprion muss sich für zukünftige Herausforderungen wie die Anbindung von Offshore-Windparks, Sektoren­kopplung und den Einsatz neuer Technologien rüsten. Nur so werden wir auch künftig unserer Verantwortung gerecht, immer mehr erneuerbare Energien aufzunehmen und zugleich ein zuverlässiges Übertragungsnetz für die 29 Millionen Menschen in unserem Netzgebiet zu betreiben. Um solche langfristigen Projekte strategisch vorzubereiten, bauen wir jetzt internes Know-how auf. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource, damit Amprion seinen volkswirtschaftlichen Auftrag erfüllen kann.

Was wünschen Sie sich mit Blick auf die stetig wachsende Amprion-Mannschaft?

Dass wir den starken Teamgeist in unserem Unternehmen beibehalten. Wenn weiterhin alle an einem Strang ziehen, wenn von den Kollegen aus dem technischen Bereich über die Juristen und Kommunikatoren bis hin zu den IT-Experten alle gut zusammenarbeiten, werden wir Lösungen finden, um unser Netz auch in Zukunft sicher und kostengünstig zu betreiben. Für mich ist das gerade die spannendste Phase in meinem Berufsleben: Wir als Unternehmen können aktiv einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Das ist eine einmalige Chance, die wir nutzen wollen und müssen.


Interview: Alexandra Brandt Foto: Hartmut Nägele