Europäisches Netz

 

Lange bevor der europäische Strombinnenmarkt verwirklicht wurde, waren die Übertragungsnetze der europäischen Staaten mit Leitungen untereinander verbunden. Diese Verbindungen dienten im Wesentlichen der Sicherstellung der Stromversorgung. Bei Ausfall von eigenen Kraftwerken konnten die Energieversorgungsunternehmen auf Erzeugungskapazitäten in anderen Ländern zurückgreifen.

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich der europäische Strombinnenmarkt deutlich verändert. Elektrische Energie wird in immer größeren Mengen über die nationalen Grenzen hinweg gehandelt. Deutschland ist dabei auf Grund seiner geografischen Lage in der Mitte Europas eines der größten Transitländer.

Um dem europäischen Stromhandel noch bessere Bedingungen zu bieten, plant und baut Amprion derzeit mehrere grenzüberschreitende Kuppelleitungen.
 

Weiterführende Links:

Von Wesel am Niederrhein ist eine Kuppelleitung nach Doetinchem in den Niederlanden geplant.
Wesel/Doetinchem
Mehr Information zum geplanten Teilstück der Leitung auf niederländischem Gebiet.

Amprion und der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia untersuchen derzeit die Möglichkeit einer ersten Kuppelleitung zwischen Belgien und Deutschland.
Deutschland/Belgien

Der Zehn-Jahres-Netzentwicklungsplan der ENTSO-E ist ein Vorschlag für den Ausbaus des Übertragungsnetzes durch 34 Staaten Europas. Die ENTSO-E mit Sitz in Brüssel ist eine Vereinigung europäischer Übertragungsnetzbetreiber.
ENTSO-E (10-Jahresplan)

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